Magnetfeldtherapie gestern und heute

Paracelsus
Die ersten schriftlichen Dokumente über die Behandlung von Erkrankungen mit der Kraft von Magneten sind über 3000 Jahre alt. In unserem Kulturkreis wurden Hinweise zur Behandlung mit Magnetfeldern erst später dokumentiert (Paracelsus, um 1500 n.Chr.).
 
Durch das wachsende Interesse von Patienten an schonenden, naturnahen Heilverfahren, ist die altbewährte Magnetfeldtherapie in den letzten Jahren wieder aktuell geworden. Zahlreiche wissenschaftliche Studien beleuchten die Wirkung von elektromagnetischen Feldern auf den menschlichen oder tierischen Organismus. Sehr umfangreiche Arbeiten präsentierte beispielsweise die WHO in Zusammenarbeit mit dem United Nations Environment Programme und der International Labour Organisation.
Mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und fundiertem technischen Know-how geht die Entwicklung der Magnetfeldtherapie weiter; neue, verbesserte Verfahren entstehen.
Heute weiß man, dass magnetische Felder auf physiologische intrazelluläre und extrazelluläre Prozesse wirken. Molekulare und atomare Ladungsträger werden positiv beeinflusst. Dadurch werden Zellmembranen zur Potentialbildung angeregt sowie die Zellregeneration und Zellstimulation aktiviert. Ein ausgeprägter mikrozirkulatorischer Effekt ist dabei besonders bei hochfrequenten Behandlungsmustern zu beobachten.
 
Eine weitere physikalische Wirkung der Magnetfeldtherapie besteht darin, den Piezoeffekt der Knochen zu therapeutischen Zwecken zu nutzen. Im Prinzip imitiert man normale mechanische Wechselbelastungen in den Knochen, ohne die Gelenke zu belasten.
 
Durch den positiven Einfluss auf die Schmerzrezeptoren wird eine ausgeprägte Analgesie erreicht.
 
Die Magnetfeldtherapie erzielt somit sowohl einen symptomatischen als auch einen kurativen Effekt.
 

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Letzte Änderung: 02.09.2007 Anmelden